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BürgerInfo: Saisonrückblick

Aktion Sommerbad Wieren: Das Badewetter machte sich rar.

„Ideales Freibadwetter sieht anders aus.“ Stellte Schwimmmeister Moritz Rau in seiner ersten Saison als verantwortlicher Leiter für das Sommerbad Wieren fest. Die Aktion Sommerbad Wieren (ASW) hatte mit viel Eigenleistung zum Saisonbeginn am 1. Mai Rohrleitungen und Heizung erneuert. Doch der Sommer kam in den Monaten Juni bis August nur sporadisch. Das macht sich bei den Besucherzahlen bemerkbar, denn einfach mit der ganzen Familie im Sommerbad einen Tag verbringen: Bei Temperaturen um 20° und Nieselwetter: Fehlanzeige. Die Dauergäste, insbesondere auch die Frühschwimmer kommen aber fast bei jedem Wetter und ziehen ihre Bahnen. Statt der 25.000 Besucher im Vorjahr waren es in diesem Jahr bis Mitte August nur 18.000. Ob die Saison über das geplante Abschwimmen am 3. September hinaus verlängert wird, das stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Der ASW-Vorstand wird je nach Wetterlage entscheiden, ob möglicherweise das Sommerbad bis zum 18 September nachmittags von 14 bis 19 Uhr geöffnet bleibt. Auch dazu gibt es Informationen im Internet unter www.sommerbad-wieren.de.

Auch bei den zahlreichen Veranstaltungen zeigte sich das Wetter als sehr wechselhaft. Beim Beachvolleyballturnier, den „8. Wieren open“ traten acht Teams an. Das Schwimmfest des TuS Wieren zum 90. Vereinsgeburtstag mit den Staffelwettbewerben und dem „Arschbombenwettkampf“ war nicht gerade vom Wetter begünstigt, noch viel weniger das sich anschließende Sommernachtschwimmen, so dass nur wenig Besucher bis zum von Andreas Koch vorbereiten Ballonglühen blieben.

Mehr Wetterglück und damit Besucherzahlen war den schon traditionellen Veranstaltungen „Raus aus der Schule, rein ins Bad“ und Haarschneide- und Wellnessaktion beschieden. Erfreulicher Nebeneffekt bei der Haarschneideaktion, das neben den Tanzvorführungen des TuS Wieren, den „Ilmenauriver-Line-Dancer“, den „Drums alive“ vom TuS Bodenteich und der tollen Show „WSDS“ (Wieren sucht den Superstar) auch noch Geld in die ASW-Kasse kam. Christiane Brandes und Annegret Bock überreichten ein Sparschwein mit 1.500 Euro. Apropos „Finanzen“. Nach dem Spendenaufruf für die neue Gasheizung und Rohrleitungen kamen fast 17.000 Euro aus Spenden und Veranstaltungserlösen zusammen. So gab die Sparkasse Uelzen aus ihrer Sportstiftung 2.000 Euro dazu und Volksbankvorstandsmitglied Dieter Schoop sammelte bei seiner Verabschiedung aus dem aktiven Dienst 1.500 Euro für die ASW ein. Angenommen wird das Sommerbad auch von anderen Gruppierungen. U.a. haben der SoVD und das DRK die Kiwi-Terrasse mit herrlichem Blick auf das Schwimmbecken zum Grillen genutzt. Das Fazit vom Vorstand um den ASW-Vorsitzenden Uwe Kufner: „Trotz Witterungsunbillen und damit fehlenden Besuchern, Personalwechsel und vielen Reparaturen im Vorfeld, lohnt das Sommerbad Wieren den Einsatz der ASW“ Bester Beweis dafür: An den Schwimmkursen haben 120 Kinder, und die kamen bei weitem nicht nur aus Wieren, erfolgreich teilgenommen.


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